Unser Bild vom Kind
Wir überlegen, was tut diesem und jenem Kind gut? Jedem etwas Anderes! Wir versuchen die Kinder ganz vielfältig einzuladen, sich Zeit zu nehmen, auszuprobieren und selbst herauszufinden, was den Kindern wirklich gut tut. Ganz nach dem Motto von unserem Namenspatron: „Wenn es dir gut tut, dann komm!“ - St. Franziskus
In unserem Haus findet man vielfältige Spiel – und Arbeitsmaterialien für die Kinder. Entsprechend ihrem Entwicklungsstand können die Kinder alle diese Angebote selbständig wahrnehmen. Deshalb ist es wichtig den Kindern eine vorbereitete Umgebung zu bieten. Denn Kinder lernen durch verschiedene Aktionen oder Situationen.
Kinder lernen durch das Spiel „Das Spiel ist die Arbeit des Kindes“ sagt Maria Montessori. Das Spiel ist die dem kleinen Kind gemäße Lernform. Das Kind übt und lernt, indem es spielt.
Kinder lernen durch Fehler
Wir lernen aber auch durch Versuch und Irrtum, also durch Fehler. Wir wollen den Kindern die Angst vor Fehler nehmen. Sie sollen lernen richtig damit umzugehen. Hat ein Kind z.B. beim Saft eingießen etwas verschüttet, bemühen wir uns gelassen zu reagieren und dem Kind zu helfen eine Lösung zu finden und die Ursache des falschen Verhaltens zu erkennen. Übungen zur Förderung der Feinmotorik helfen den Kindern den Alltag zu bewältigen.
Kinder lernen durch Identifikation
Kinder spielen gerne „Vater, Mutter, Kind“, „Hund“, „Ritter“ und Ähnliches. Deshalb suchen wir immer wieder positive Identifikationsfiguren und bieten den Kindern Märchen und Geschichten, Rollenspiele, Verkleidungen, Bilderbücher und vieles mehr an.
Kinder lernen durch Bewegung
Wir achten darauf, dass die Kinder ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen können. Das bedeutet, es gibt im Haus viele verschiedene Bewegungsangebote. Wir turnen mit den Kindern und sind häufig im Außengelände oder der näheren Umgebung. Seinem Bewegungsdrang folgen zu können, vermittelt dem Kind ein Gefühl von Zufriedenheit.
Bewegung ist für die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit von entscheidender Bedeutung.
Kinder lernen vom Groben zum Feinen. Fehlende Bewegungserfahrungen im grobmotorischen Bereich verzögern die Entwicklung in anderen Bereichen (Sprache, Wahrnehmung, …)
Kinder lernen durch Naturerfahrungen
Wir legen sehr viel Wert darauf, dass die Kinder Erfahrungen in der freien Natur sammeln können. Wir forschen im Wald, erkunden Wiesen, Bach und Höhlen. Dadurch sollen die Kinder für die kleinen Dinge und die Schönheit der Schöpfung sensibilisiert werden.
Kinder lernen in der Stille
Durch Stilleübungen, Traumreisen und Meditationen können die Kinder Ruhe und Entspannung finden und sich selbst besser wahrnehmen.
Kinder brauchen Feste und Feiern
Im Jahreslauf feiern wir bestimmte Feste, die jeweils Höhepunkt und Abschluss einer gemeinsam erlebten Zeit sind. Wir versuchen unsere Erfahrungen und Erlebnisse in das Fest einzubringen und wollen dabei vor allem auch Gemeinschaft erleben.
Kinder brauchen Struktur
Feste Abläufe und Regeln geben Sicherheit, um sich im Tagesablauf zurechtzufinden. Kinder lernen strukturiert zu arbeiten und sich selbst zu organisieren, somit wird auch die Selbstständigkeit der Kinder gefördert.